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Das handliche Smartphone von RIM:

Größenvergleich: Nokia E61 und BlackBerry Pearl

Mit dem BlackBerry Pearl 8100 brachte der Hersteller RIM zum ersten Mal ein Gerät auf den Markt, das nicht nur als Business-Modell überzeugen soll, sondern auch gewisse Entertainment-Qualitäten bietet. So ist einerseits ein Mediaplayer an Bord, mit dem sich Songs und Videos abspielen lassen und andererseits gibt es eine Digicam mit einer Auflösung von 1,3 Megapixel. Hier unser Test des Smartphones, das sich auch gegen das Nokia E61 behaupten muss.

Der erste Eindruck des Pearl 8100:

Den Pearl 8100 gibt es als Vodafone-Version

In der uns vorliegenden Vodafone-Version kommt der BlackBerry Pearl 8100 mit einer kompletten Ausstattung daher. Das Abnehmen des sehr dünnen und filigran wirkenden Akkudeckels geht leicht von der Hand. Nach dem Einlegen des Akkus (dieser muss etwas in das Gehäuse gepresst werden - auf die Kontakte achten!) braucht das Smartphone eine gute halbe Minute, bis es die Eingabe des SIM-PINs fordert.

Dann kann man Datum und Uhrzeit einstellen kann bzw. mit dem Einrichtungssassistent innerhalb von ca. 10 Minuten das Gerät einrichten und beispielsweise das Mail-Account konfigurieren.

Dabei fällt gleich der Trackball auf, wie man ihn beispielsweise von Laptops kennt. Damit kann man nach unten scrollen und durch Druck Menüpunkte auswählen. Weniger gut funktioniert das Navigieren, wenn man beispielsweise quer über das Display springen möchte, um etwa am unteren Rand des Bildschirms ins nächste Menü zu gelangen.
Nach einer optionalen Einführung in den Blackberry (mit Erklärung der Tastatur, die ähnlich wie beim PC angeordnete Buchstaben bietet). Seitlich am Gerät gibt es neben der Lautstärkeregelung einen Fotobutton für die 1,3 Megapixel-Kamera und auf der anderen Schmalseite den Kopfhörer- und USB-Anschluss sowie die Taste für die Sprachsteuerung. Letztere hat beim Konkurrenten Nokia E-61 übrigens eine Doppelfunktion: Bei kurzem Druck startet die Aufnahme des Diktiergeräts, bei längerem die Sprachwahl.

Insgesamt fällt beim BlackBerry Pearl das zwar bei normaler Verwendung helle aber etwas wenig kontrastreiche Display mit den serienmäßig grau-rot gestalteten Buttons auf. Beim Abspielen von Videos ist die Anzeige jedoch zu dunkel, hier überzeugt etwa der Bildschirm des Konkurrenten Nokia E61 mehr. Das Hauptmenü kann durch eine eigene Taste erreich werden und bietet alle üblichen Shortcuts, nur der Taschenrechner versteckt sich im Untermenü. Dieser fällt positiv auf, weil er sehr gut über jeweils drei Zifferntasten und rechts und links je eine Funktionstaste gesteuert werden kann. Leider dauert der Menüaufbau bzw. das Aufrufen von Funktionen öfter ein paar Augenblicke.

Handlich und stylish: Der BlackBerry Pearl

Der Lieferumfang des Pearl 8100

(Fotos: Markus Waibel)

Alles in allem macht der BlackBerry Pearl einen guten Eindruck und kann als handliches Smartphone bezeichnet werden. Die Gesprächsqualität ist gut, die vorhandenen Features sind durchschnittlich und das Gerät ist praktisch gleich schwer wie das deutlich größere Pendant aus der Nokia E61-Serie muss sich diesem jedoch eindeutig geschlagen geben. Denn etliche High-Tech-Funktionen (wie UMTS oder W-LAN) fehlen und die Bedienung ist insgesamt nicht so intuitiv. Vodafone liefert das Gerät übrigens mit einer 128 MB MicroSD-Speicherkarte aus und dem passenden Headset. Auch eine Hülle aus Kunstleder ist in der Schachtel. Leider gibt es zum BlackBerry nicht eine solche Unzahl an (kostenlosen) Programme wie bei der Series60. Weshalb abschließend unser Urteil eindeutig zugunsten von Nokia und der E-Serie ausfällt: Hier sieht man, dass es oft gelingt, gute Ideen abzukupfern und dann sogar noch zu verbessern. (Test: Markus Waibel, 2008)

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