Miniaturbüro mit pfiffigem Touchscreen!
BlackBerry Storm 9500: Smartphone der Extraklasse
(Foto: RIM BlackBerry)
Der neueste Ableger der BlackBerry-Familie heißt Storm 9500 und wird exklusiv über Vodafone vertrieben, eine Vorgangsweise, mit der auch schon Apple das iPhone gut an den Mann (oder die Frau) gebracht hat. Während jedoch das stylishe iPhone eher für Trendsetter konzipiert scheint, ist das BlackBerry-Modell ein solides Arbeitstier. Im Vergleich zu bisherigen Geräten von RIM (Research in Motion) verzichtet der Storm 9500 jedoch auf die bekannte Tastatur, sondern hat lediglich ein Touchscreen-Display als Eingabemöglichkeit und noch vier Bedienungbuttons am unteren Rand des Gehäuses zu bieten. Das pfiffige an der 3,25"-Anzeige ist die Tatsache, dass diese bestens auf Klicks reagiert und diese nicht nur durch ein Geräusch, sondern ein echtes haptisches Feeling bestätigt. Man könnte also meinen, dass der BlackBerry Storm 9500 eine "echte" Tastatur besitzt und nicht nur eine virtuelle.
Der Storm Vergleich mit dem iPhone:
Während Apple ja durch den Erfolg des iPhone RIM und die BlackBerry-Reihe auf die Plätze verwiesen hat, könnte der Storm 9500 endlich eine funktionierende Waffe gegen die Konkurrenz sein. Denn technisch gesehen steckt darin genügend Potenzial. Allerdings ist das iPhone in Sachen Styling, Kultfaktor und Markenimage einfach nicht zu schlagen, weshalb es selbst ein ausgereiftes Produkt wie das BlackBerry Storm 9500 nicht einfach hat. Die technischen Daten im ÜberblicK: Das nur 155 Gramm schwere Smartphone verwendet das 3G Netz, bietet eine umfangreiche Office-Umgebung und eine 3,2 Megapixel-Kamera, die Fotos mit einer Auflösung von 2048 x 1536 Pixel machen kann. Neben einem GPS-Chip für Navigationsfunktionen gibt es auch einen mit bis zu 16 GB großen Speicher, der selbst für Filmfreaks oder Musikenthusiasten groß genug ist. Unverständlicherweise fehlt beim Storm 9500 WLAN, was das Gerät vielleicht zu einer Art "Sturm im Wasserglas" machen könnte, denn gerade Unternehmen möchten bei Smartphones nur ungerne auf das drathlose Netzwerk verzichten. Immerhin kann man darüber gratis Ferngespräche (VoIP) führen, auf das Firmennetzwerk zugreifen oder bequem und schnell im WWW surfen. Fazit: Wer auf den Prestigefaktor iPhone verzichten kann und statt dem Design mehr Wert auf Funktionen legt, fährt mit dem BlackBerry Storm 9500 gut. Die Vodafone-Tarife bzw. die Anschaffungskosten sind durchaus angebracht, denn man erhält ein funktionierendes Gesamtpaket. (nurido.at - 20.11.2008)
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