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Das iPhone 3G ist trendig aber auch fehleranfällig

iPhone 3G: Probleme mit dem hippen Smartphone

(Foto: nurido.at)

Das iPhone 3G von Apple ist soetwas wie die Revolution der Smartphones, im Praxisbetrieb gibt es jedoch einige Problemchen, die den Usern mehr oder weniger auf die Nerven gehen. Hier die Top 5 der unangenehmsten Seiten am iPhone 3G:
1. Das iPhone 3G klingelt nicht, wenn es sich im "Schlaf-Modus" befindet
2. Das Synchronisieren von Notizen oder der Zugriff auf die Kontakte im Gerät verlangsamt das System
3. Das Markieren bzw. Kopieren von Texten ist aufgrund der Bedienungsoberfläche kompliziert
4. Gelegentlich werden Notizen komplett gelöscht, wenn man nur mit per "Backspace" einen Buchstaben löschen will
5. Der Akku lässt sich (quasi Apple-typisch) nicht selbst wechseln - das iPhone muss zum Service gebracht werden

Während das ungeheuer beliebte iPhone 3G als verbesserte Version des Vorgängers in vielerlei Hinsicht punkten kann, ärgern sich viele Besitzer über die oben angeführten Punkte. Wobei gerade die kurze Akkulaufzeit ein echtes Ärgernis darstellt und wenig Gutes verheißt, wenn erst die eingebaute Stromquelle Alterserscheinungen zeigt. Hier sind Konkurrenz-Geräte in der ständig wachsenden Familie der Smartphones deutlich besser ausgestattet. Auch die integrierte Kamera mit gerade einmal 2 Megapixel lässt Multimedia-Freaks nicht wirklich Begeisterungsrufe ausstoßen, denn andere Hersteller schaffen 5 Megapixel und mehr zu einem konkurrenzfähigen Preis in ein ähnlich ausgestattetes Gadget einzubauen. Ein weiteres Ärgernis im Zusammenhang mit dem iPhone ist die strikte Verkaufspolitik von Apple, wo das iPhone nur über wenige Netzbetreiber und immer in Verbindung mit einem Handyvertrag zu bekommen ist. Findige Geschäftemacher haben hier bereits frühzeitig Lunte gerochen und den Grau- bzw. Schwarzmarkt für sich gewonnen, indem entweder iPhones zu stark überhöhten Preisen über Auktionsplattformen angeboten werden oder das Entsperren (also das Entfernen des SIM-Lock) gegen vergleichsweise fürstliche Gebühren angeboten wird. Dementsprechend ist inzwischen auch ein Gebrauchtgerätehandel im Internet entstanden, wo etwa Besitzer eines iPhone 2G ihre alten Modelle verkaufen, weil sie zwischenzeitlich auf das iPhone 3G umgestiegen sind. Damit lässt sich gutes Geld verdienen und der Kult-Faktor des Smartphones steigt noch mehr. Eines ist aber klar: Das iPhone ist ein geniales Gerät und zeigt, wie man mit cleverem Marketing und innovativem Design punkten kann. Wer das Teil einmal in den Händen hatte, will es eigentlich nicht mehr hergeben, denn die Bedienung ist toll und die vorhandenen Funktionen sind alles in allem sehr benutzerfreundlich. (nurido.at 2008)

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