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Das Multimedia-Handy mit dem Dreh:

Das Nokia 3250 mit drehbarem "Unterteil"

(Foto: Nokia)

Auf Basis des Symbian 9.1 Betriebsystems (S60) bringt Nokia ein Handy auf den Markt, das durch tolle Features überzeugt. Radio und MP3-Player sind natürlich vorhanden, ebenso wie eine Digicam mit 2 Megapixel (Auflösung 1600x1200). Besonders der Drehmechanismus für Kamera bzw. MP3-Player fällt auf den ersten Blick auf. Allerdings handelt es sich (subjektive Meinung) dabei um eine etwas unsinnige Erfindung, denn zum Fotografieren muss man die Kameraeinheit auf die Schmalseite schwenken.

Alles in allem ist das 3250 so etwas wie die abgespeckte Version des 6280, welches zusätzlich noch UMTS (und damit Videotelefonie bzw. -streaming) mitbringt. Dafür ist aber beim kleineren Modell eine aktuellere Software (wie etwa bei Nokia E60 oder E61) dabei, die für zukünftige Erweiterungen besser geeignet ist.

Das 3250 überzeugt in fast allen Belangen.

(Foto: Markus Waibel)

Auch wenn das Nokia 3250 ein schönes Handy ist, überzeugt die Verarbeitung nicht wirklich. Denn besonders die Rückseite mit der hauchdünnen Akkuabdeckung ist extrem kratzempfindlich. Im Verhältnis zum praktisch gleich ausgestatteten Sony Ericsson K750i wirkt das Finnen-Handy klobig. Offenbar hat Nokia wieder einmal krampfhaft versucht, ein neues Design zu erfinden, was in etlichen Fällen (erinnern wir uns an das erfolglose Nokia N-Gage im Brotscheiben-Design mit dem man auf der Schmalseite telefonierte!!!) ziemlich schief gegangen ist. Hier hat das Konzept aber offenbar funktioniert, denn nach etwa drei Monaten der Marktpräsenz wurde das Nokia 3250 bereits mehr als eine Million Mal verkauft.

TV-Moderatorin Mirjam Weichselbraun mit dem 3250.

Mehr über sie in unserem Special in der Rubrik "Leute + Events" (Foto: Nokia)

Ein kurioses Feature ist wohl ideal für die vermutliche Zielgruppe von jugendlichen Usern eingebaut worden: Es gibt mit dem "Sound-Meter" eine Möglichkeit, z. B. in der Disco die Umgebungslautstärke zu messen.

Fazit: Das Nokia 3250 macht im Vergleich zu ähnlich ausgestatteten Handys des eigenen Hauses oder zu Geräten der Mitbewerber natürlich eine gute Figur, zumindest technisch. Wenn auch die Kamera nicht so hoch auflösend ist, wie etwa beim Sony Ericsson K750i. Dafür gibt es ein großes Display (176x208 Pixel bei 262.144 Farben). Wenig begeistert leider das Gehäuse, welches einfach zu filigran ist und nicht zum Gesamtgewicht des Mobiltelefons passt. (Test: Markus Waibel, 2006)



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