Fotos mit dem 12-Megapixel-Handy:
Die Linse mit Lichtstärke 2.8 ist mit einer praktischen Klappe versehen. Zum Fotografieren muss diese einfach nur nach rechts geschoben werden und das Gerät ist in 2-3 Sekunden betriebsbereit. Die an der Gehäuseunterseite angebrachte Displaysperre muss dafür nicht bedient werden. Die Digicam ermöglicht das Vorfokussieren durch Gedrückthalten des Foto-Buttons, bevor dieser ganz betätigt wird, wobei in dunklen Situationen ein weißes Hilfslicht zugeschaltet wird. Per innovativem Touch-Auslöser kann die Schärfeebene beim Aufnehmen von Bildern verlagert werden. Der starke Xenon-Blitz kann je nach Situation zu- bzw. abgeschaltet werden.
Das Herzstück des Satio: Die 12MP-Kamera
(Foto: nurido.at)
Tipp: Das Sony Ericsson Satio gibts bei Amazon.de/.at oder im T-Online-Shop (Österreich - Deutschland)
Sehr gute Handhabung der Satio-Digicam:
Auf der Geräteoberseite angebrachte Bedienelemente wurden perfekt für die Verwendung als Kamera ausgelegt: Der beleuchtete Auslöser ist rechts angebracht, daneben gibt es einen Umschalter zwischen Foto- und Videomodus sowie eine Wiedergabetaste. Die ansonsten als Lautstärkeregler verwendeten Tasten dienen hier als Buttons für den leider relativ unnützen 16fach-Digitalzoom. Es ist besser, die gemachten Aufnahmen später am Desktop-PC zu vergrößeren, um Ausschnitte zu bekommen.
Als besondere Features kommt das Satio mit einer Gesichtserkennung ebenso wie mit zahlreichen Motivprogrammen oder einem Bildstabilisator. Im direkten Vergleich mit aktuellen Digicams wie dem Bestseller Casio Exilim EX-H10 oder der sehr guten Nikon Coolpix S5700 übertrifft das Sony Ericsson U1i dieses Modelle insgesamt deutlich: Die Fotos sind viel schärfer, ohne Artefakte und die knackigen Farben überzeugen. Leider ist dafür das Bildrauschen höher, was bei einer durchschnittlichen Verwendung der Bilder etwa als Prints im Format 13 x 18 aber kaum auffällt. Außerdem ist es relativ leicht, per Software am Computer das Rauschen zu entfernen, fehlende Details können aber nicht hergestellt werden, wenn sie nicht auf der Speicherkarte gelandet sind, weil die Kamera zu softe Aufnahmen macht. Nur bei der Auslöseverzögerung muss sich das Satio den konventionellen Knips-Modellen deutlich geschlagen geben.
12 MP-Vergleich: SE Satio (li) - Nikon S570 (re)
(Foto: nurido.at)
Zum Ausschalten der Satio-Kamera wird die Klappe einfach nach links bewegt, wodurch das Smartphone wieder in den Standby-Betrieb geht.
Im Überblick: Die technischen Daten des Sony Ericsson Satio
Tipp: Das Satio im Vergleich zum Samsung Pixon12 M8910
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